Neues aus Hamburch

Es ist schon ne Weile her, seit ich das letzte Mal etwas für den Blog geschrieben habe. Deshalb opfere ich heute meinen Vormittag meiner treuen Leserschaft, also euch ihr Egoisten. Sonst wäre ich vielleicht in die Innenstadt gefahren oder ich hätte mir ein riesiges Frühstück gezaubert. So wie vorgestern: mit Rührei, ganz viel Kaffe, Joghurt mit Apfel und lecker Brot mit Mortadella. Wahrscheinlich vertrödele ich heute mal wieder den ganzen Vormittag, weil ich jetzt nicht ausm Arsch komme, wie man so schön sagt. Na ja, ich will euch mal vergeben.

Heute habe ich Bereitschaftsdienst, deswegen bin ich auch schon am Vormittag wach. Ich muss mich nämlich morgens zwischen 8 und 9 zum Dienst melden, und eventuell bekomme ich dann irgend einen Dienst zugewiesen, aber das ist eher selten. Nächste Woche mache ich das von Montag bis Freitag

Steffi hat mittlerweile auch angefangen zu arbeiten und wohnt in einem idyllischen Haus in einem Naturschutzgebiet in Ahrensburg. Es ist praktisch der Gegensatz zu Steilshoop, das ist meinem Stadtteil. Ich habe herausgefunden, dass 69% der Wohnungen in Steilshoop Sozialwohnungen sind, also Wohnungen, die besonders günstig sind und für sozial schwache Menschen freigehalten werden. Bei Steffi gibt’s dafür einen Biobauern als einzigen Nachbarn.

Nick hat mich angerufen. Er saß gerade in einem Strandkorb auf Amrum und hat mir ein wenig von seiner Arbeit und den Leuten dort erzählt. Ich beneide ihn richtig...Statt Strand gibt’s hier ja bloß ne Betonwüste. 

Von. http://de.wikipedia.org/wiki/Steilshoop

„In Steilshoop entstand ab 1960 ein Wohnbaugroßvorhaben für 22000 Menschen im Bereich ehemaliger Kleingartenvereine. Die Großsiedlung wurde in Form eines riesigen flachen Vs geplant, gebildet aus zweimal acht Hausringen unterschiedlichster Formen und verschiedener Träger entlang der beiden mittleren Verbindungsachsen und drei zentralen (plus zwei Halb-) Ringen, die zum Teil das Einkaufszentrum beherbergen.“ Genau an diesem Einkaufzentrum wohne ich. Hätte ich Kirschkerne und Rückenwind, könnte ich es vom Balkon aus anspucken. Die Häuser sind recht groß, sodass ihr sie prima mit Google Earth anschauen könnt.

Auf diesem Bild könnt ihr mein Haus sehen. Es ist das ganz hinten, dass die Straße überspannt, allerdings wohne ich etwas weiter links. So. Jetzt lege ich mich noch ne Runde ins Bett und höre das neue Sondaschule-Album von Anne.

Pflichtprogramm für Freitag:

http://img360.imageshack.us/img360/4012/partypreview23hf4.jpg
11.8.06 09:40
 


Werbung


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Dumbo (11.8.06 10:25)
Find ich gut! Aber stell auch mal deine Projektbeschreibung online!


Fredo (11.8.06 10:53)
Ruhig Blut, Dumbo! Alles zu seiner Zeit...

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Gratis bloggen bei
myblog.de

Dumbo macht's in Belgien; Fredo in der Hansestadt.
Ein hübscher Blog übern Zivildienst und so was.